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Abschlussbericht zu einem Beratungsvorhaben im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Projektpartner
Ecofys wurde durch sechs anerkannte Sachverständige der Wind- und Netzbranche unterstützt:
- Prof. Dr.-Ing. István Erlich, Universität Duisburg-Essen
- Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Hofmann, Leibniz Universität Hannover
- Prof. Dr.-Ing. Berthold Schlecht, Technische Universität Dresden
- Dr.-Ing. Jan Hanno Carstens, SOLON AG für Solartechnik, Berlin
- Dr.-Ing. Markus Pöller, DIgSILENT GmbH, Gomaringen
- Dr.-Ing. Karl-Heinz Weck, Zertifizierungsstelle der Forschungsgemeinschaft für Elektrische Anlagen und Stromwirtschaft (FGH) e.V., Mannheim
Meinungen von
beteiligten
Akteuren
Ecofys hat gemeinsam mit den Sachverständigen die technische Basis geschaffen, dass nicht nur die Netzintegration von Windenergieanlagen verbessert werden kann, sondern künftig auch Windenergieanlagen einen eigenen Beitrag zur Sicherheit im deutschen Stromnetz leisten können. Der teils steinige Weg dahin hat sich gelohnt."
MinR Udo Paschedag, Leiter Referat KI III 3 "Wasserkraft, Windenergie und Netzintegration der Erneuerbaren Energien" Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
"Wer mehr leistet muss auch mehr bezahlt bekommen - die jetzt von Ecofys vorgelegten Vorschläge verbinden technische Innovation mit wirtschaftlicher Gerechtigkeit. Die Windbranche wird so auch weiterhin für die Netzsicherheit Verantwortung übernehmen."
Ralf Bischof, Geschäftsführer Bundesverband WindEnergie e.V.
"Moderne Windenergieanlagen können durch hohe Flexibilität erheblich zur Versorgungssicherheit und Versorgungsqualität beitragen. Die Vorschläge des Sachverständigengutachtens von Ecofys zeigen, wie Anlagentechnologien für die Netzstabilität nutzbar gemacht werden können. Sie zeigen aber auch, dass Systemdienstleistungen von WEA-Herstellern für das Netz nicht weiter zum Nulltarif bereitgestellt werden können. Die Verankerung des Systemdienstleistungs-Bonus in der EEG-Novelle ist ein Schritt in die richtige Richtung; er entlässt aber die Netzbetreiber nicht von Ihrer Aufgabe für ein sicheres und optimiertes Netz zu sorgen. Für Planungssicherheit der WEA-Hersteller bei der weiteren Optimierung der Anlagentechnologien müssen die Vorschläge nun zügig von der Bundesregierung geprüft und in der angekündigten EEG-Verordnung zum Systemdienstleistungsbonus umgesetzt werden."
Thorsten Herdan, Geschäftsführer des Fachverbands Power Systems im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
„Verbesserte elektrische Eigenschaften von WEA sind künftig für eine erfolgreiche Netzintegration zwingend erforderlich. Mittelfristiges Ziel muss es dabei sein, die netzstützenden technischen Fähigkeiten dezentraler Erzeugungsanlagen an die konventioneller Kraftwerke anzupassen.Die Vorschläge der Fa. Ecofys bieten für die Umsetzung von § 64(1) EEG eine geeignete Grundlage, da dieser Prozess durch finanzielle Anreize noch beschleunigt wird.
Letztlich sind es aber die Netzbetreiber, die ihrer Systemverantwortung mit der Festlegung von technischen Anschlussbedingungen für alle Erzeugungsanlagen nachkommen müssen."
Heike Kerber, BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V
"Die EEG-Novelle verfolgt das Ziel, den Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung auf über 30 Prozent im Jahr 2020 und anschließend kontinuierlich zu erhöhen. Die Vorschläge von Ecofys zu den technischen Anforderungen an Windenergieanlagen können dabei wichtige Voraussetzungen sein, den im EEG vorgesehenen Systemdienstleistungs-Bonus zu erhalten. Damit kann dann das Stromnetz auch langfristig mit einem hohen Windanteil betrieben werden."
Marco Bülow MdB, Umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
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