Identifizierung und Mobilisierung solarer Potenziale über lokale Strategien - Projekt Polis ist gestartet
Februar 2010 - Als europäisches Projekt hat POLIS das Ziel, durch strategische Stadtplanung und politische Maßnahmen auf kommunaler Ebene den Einsatz von Solarenergie in verschiedenen europäischen Städten zu erhöhen. Nur über gesamt-städtische Planungsansätze lassen sich sowohl die aktive und als auch die passive Solarenergienutzung im Gebäudebereich langfristig ausbauen. Das Projekt stellt aktuelle Beispielprojekte und Methoden der solaren Stadtplanung vor und hat zum Ziel, in sechs europäischen Städten (Malmö, Lyon, München, Vitoria, Paris und Lissabon) die am Planungsprozess Beteiligten sowie die entsprechenden Entscheidungsträger zusammen zu bringen und im Rahmen von Pilotprojekten solare (Stadt)-planung zu realisieren.
Für den effizienten Einsatz solarer Energie ist die Optimierung von Gebäuden und urbanen Strukturen von großer Bedeutung; wesentlich für eine erfolgreiche solare Architektur sind die Orientierung der Gebäude und Dachflächen, sowie Verschattungsfreiheit durch entsprechende Abstände. Durch die Integration der solaren Systeme in die Gebäudehülle ist die Solarenergie mehr als jede andere Form erneuerbarer Energien abhängig von der Ausformung der Stadt- und Gebäudestruktur.
Bei der Entwicklung neuer Baugebiete bestehen verschiedene Möglichkeiten der Entwicklungs- oder Bauleitplanung Anforderungen für den Einsatz von Solarenergie festzusetzen, wie z.B. durch städtebauliche Verträge, Festsetzungen im Bebauungsplan oder privatrechtliche Vereinbarungen bspw. im Rahmen von Kaufverträgen.
Ein weit größeres Potenzial weisen jedoch die bestehenden Gebäude auf. Hierbei spielt das Wissen um geeignete Flächen, die Art der Energieversorgung sowie die Eigentümerstruktur eine wesentliche Rolle, um durch geeignete Strategien auf kommunaler Ebene die solaren Potenziale zu mobilisieren.
Da kommunale Verwaltungen Hauptakteure bei der Stadtplanung und lokalen Klimaschutz-Initiativen sind, ist es Ziel des Projektes, diese zu vernetzen und den Austausch zum Thema „solare Stadtplanung“ zu befördern. Durch das Vorbild der am Projekt beteiligten Städte soll die Mobilisierung der solaren Potenziale durch planerische oder politische Maßnahmen in weiteren europäischen Städten unterstützt werden.
Weitere Informationen zu Polis finden Sie auf der Projektwebseite: www.polis-solar.eu oder rufen Sie uns an.
Kontakt: Frau Sigrid Linder, 0221 - 27070152
polis@ecofys.com
Eneco neuer Gesellschafter bei Ecofys
Utrecht, 17. Juni 2009 – Ecofys und Eneco sind diese Woche übereingekommen, dass Eneco Ecofys Niederlande, Ecofys Deutschland und Ecofys UK übernimmt. Die Einigung sichert die Zukunft unseres Unternehmens und erlaubt die Fortsetzung unserer Aktivitäten wie gewohnt.
Ecofys wird auch zukünftig unabhängige Beratungsleistungen anbieten und auf seinen internationalen Ruf in Forschung und Beratung im Bereich Energieeffizienz und nachhaltigen Energien setzen.
Zur Absicherung der Unabhängigkeit, wird Ecofys in hinreichendem Abstand zu Eneco positioniert. Dieses wird durch ein öffentlich zugängliches satzungsgleiches Dokument zum Ausdruck gebracht.
Für die Fortführung des Geschäftes in den anderen nationalen Niederlassungen entwickelt das Management derzeit alternative Lösungen. Das neue Übereinkommen sichert die Fortführung der Ecofys Aktivitäten und Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden.
Ecofys wird auch in Zukunft die Mission „Eine nachhaltige Energieversorgung für alle“ verfolgen.
Eneco Energy ist ein niederländisches Energieunternehmen, welches ausschließlich saubere Energie auf Basis von erneuerbaren Energiequellen und Erdgas liefert. Eneco verfolgt das Ziel, ein 100% nachhaltiges Energieunternehmen zu werden.
Für weitere Informationen senden Sie bitte eine E-Mail an info@ecofys.com oder kontaktieren uns per Telefon unter +31 30 662 33 00.
Vorbild für Bauwirtschaft: Deutschlandzentrale von Econcern erhält Gütesiegel „gold“ für nachhaltiges Bauen
Deutsche Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen an die deutsche Zentrale von Econcern „etrium“.
Wolfgang Tiefensee und DGNB Präsident Prof. Dr.-Ing. Werner Sobek übergaben das Zertifikat welches in den vergangenen Monaten gemeinsam vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BVMBS) und der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) erarbeitet wurde. Mit der höchsten Kategorie „gold“ ist das „etrium“ als prämiertes Gebäude vorbildhaft für nachhaltiges Bauen.
Zur Übersicht der prämierten Objekte gelangen Sie hier.
Weitere Informationen zur Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.
Lesen Sie auch die Pressemeldung.
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