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Ecofys-Consultant
promoviert über Möglichkeiten der internationalen Klimapolitik
nach 2012
Köln, 13. Juni 2005 (MaL) - Am 30. Mai 2005
verteidigte Ecofys- Consultant Niklas Höhne seine Doktorarbeit:
"Was kommt nach dem Kyoto Protokoll?" an der Universität Utrecht,
Niederlande. Parallel zu seiner Tätigkeit als Senior Consultant
bei Ecofys mit Schwerpunkt Klimatschutz hat Höhne in den vergangenen
Jahren die Optionen der internationalen Klimatpolitik nach 2012 untersucht
- denn dann endet die erste Verbindlichkeitsperiode des Kyoto Protokolls.
Mit seiner Arbeit liefert er konkrete Vorschläge für ein
zukünftiges internationales Klima-Regime.
In
der internationalen Klimapolitik gilt es eine Blockade zu überwinden:
Industrieländer tragen historisch gesehen die größte
Verantwortung für die globale Klimaveränderung und sollten
daher einen ersten Schritt tun, ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren.
Doch die USA als größter Emittent lehnen das Kyoto-Protokoll
und verbindliche Emissionsreduktionen konsequent ab. Ohne die USA
allerdings sind auch die Entwicklungsländer zu keinen Verpflichtungen
bereit. Solange die internationale Klimapolitik keinen Weg aus dieser
Sackgasse findet, ist eine Einigung auf notwendige nächste
Schritte kaum möglich.
Höhnes Dissertation
jedoch zeigt, dass frühe Maßnahmen wie das Kyoto Protokoll
von hoher Wichtigkeit sind, wenn es um signifikante Reduktion der
Treibhausgas-Emissionen und die damit verbundene Klimastabilisierung
geht. Sie macht deutlich, dass zusätzliche klimatische Auswirkungen
bei einem 5-15-jährigen Aufschub der Emissionenverminderung
zwangsläufig unausweichlich sind oder nur noch mit erheblichen
nachträglichen Anstrengungen verhindert werden können.
Erste
Schritte können den Weg ebnen
Unter Berücksichtigung
der gegenwärtigen Situation stellt der Ecofys Mitarbeiter ein
neues, aber einfaches Konzept vor, das als Basis für weitere
Verhandlungen dienen könnte. In diesem System sind Industrieländer
verpflichtet, ihre pro Kopf Emissionen zu reduzieren. Entwicklungsländer
reduzieren ihre Emissionen auf das selbe Niveau, aber erst verzögert
und abhängig von den Maßnamen der Industrieländer.
Höhne folgert, dass ein auf diesen Prinzipien basierendes System,
eventuell mit weiteren Zwischenstufen und ausgefeilterer Ausgestaltung,
den Bedürfnissen der meisten Länder gerecht werden kann.
Während eine weltweite
Einigung jedoch unerreichbar scheint, könnten gleichgesinnte
Industrieländer gemeinsam mit solchen Entwicklungsländern
in der Zwischenzeit den Weg für eine weltweite Einigung ebnen,
indem sie demonstrieren, dass Emissionsminderungen durchaus ohne
weitgehende negative wirtschaftliche Konsequenzen möglich sind.
Diese Führungsrolle könnte anderen Ländern als Vorbild
dienen und dazu anregen, sich anzuschließen - was letztlich
nur von Vorteil für die frühzeitig aktiv werdenden Länder
ist: Schließlich wird die signifikante Verminderung von Treibhausgas-Emissionen
auf lange Sicht unvermeidbar sein, um das Klima zu stabilisieren.
Niklas
Höhne
Seit 2001 gehört Niklas Höhne
der Ecofys GmbH an, Tochtergesellschaft der europaweit tätigen
Energiegruppe Econcern. Dort bearbeitet er zusammen
mit einem Team aus Energie- und Umweltspezialisten unter anderem
Studien für die EU-Kommission oder das Umweltbundesamt zur
Zukunft der internationalen Klimaverhandlungen.
Ecofys
GmbH
Ecofys
ist eine führende Beratungsgesellschaft, deren Tätigkeiten
sich auf die Bereiche Klimaschutz, nachhaltige Energieeinsparung und erneuerbare
Energien erstrecken. Zum Kompetenzbereich zählen dabei vor
allem Solarenergie, Windenergie, Biomasse, Energieversorgung, Klimapolitik
und Energielösungen im Gebäudebereich. Engagierte Mitarbeiter
bieten Forschungsleistungen ebenso an wie umfassende Beratungsleistungen.
Econcern-Gruppe
Die europäische Unternehmensgruppe Econcern wurde 1984 gegründet
und hat sich auf den Gebieten nachhaltiger und erneuerbarer Energie
sowie Energieeffizienz spezialisiert. Das Unternehmensmotto: "Eine
nachhaltige Energieversorgung für alle". Mittlerweile beschäftigt
Econcern über 300 hochqualifizierte Mitarbeiter, verteilt auf
Niederlassungen in den Niederlanden, Deutschland, England, Belgien,
Polen, Spanien und Italien. (www.econcern.com).
In Deutschland ist Econcern
an den Standorten Köln, Nürnberg und Berlin vertreten.
Zur Econcern Gruppe gehören die Unternehmen Ecofys, Ecostream,
Evelop und Ecoventures.
V.i.S.d.P.: Marijke
Lammers , Ecofys GmbH Köln, Eupener Straße 59, 50933
Köln
Für weitere Informationen
steht gerne bereit:
Frank Wouters, Geschäftsführer
Tel: +49-221-510907-10
Email: F.Wouters@ecofys.de
Ecofys GmbH
Eupener Straße 59
50993 Köln
Internet: www.ecofys.de
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