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Mit dem Auftrag, das Konzept des „Kölner Holzhauses“ zu überarbeiten, entwarf ein integrales Planungsteam bestehend aus Ecofys, dem Bauträger ecoMandant GmbH und dem Architekturbüro Laur das Passivhaus der zweiten Generation.
Auftraggeber:
Deutsche Bundesumweltstiftung (DBU)
Effektiver und günstiger
Ziel der Überarbeitung des Kölner Holzhauses war die Optimierung und Standardisierung der Grundrisse sowie der Haustechnik (HT). Zudem galt es, Kosteneffizienz durch besseren Planungs- und Montageablauf zu erreichen.
Überarbeitung des Grundrisses
Den Grundriss optimierte das Projektteam mit einem zentralen Haustechnikraum und einer werksmäßig vorgefertigten Installationswand. Diese beinhaltet nahezu alle HT-Installationen wie einen kombinierten Solarspeicher, einen Pelletkessel, eine solarthermische Anlage und eine hocheffiziente Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
Optimale Energiebedarfsdeckung
Die messtechnische Evaluierung der Energiekennwerte sowie des Wohnklimas ergaben einen sehr niedrigen Primärenergiekennwert für Heizung und Warmwasser. Bei guter Abstimmung der Haustechnik-Komponenten kann der Energiebedarf im Kölner Holzhaus überwiegend regenerativ gedeckt werden.
Verringerte Herstellungskosten
Über eine Standardisierung des Bauablaufs vermied das neue Konzept zudem die vormals kostenintensive „Vor-Ort-Planung". Das wirkte sich positiv auf die Herstellungskosten des Passiv-hauses aus. Mittlerweile sind über 30 Kölner Holzhäuser realisiert.
Weitere Informationen:
Neben den typischen Merkmalen von Passivhäusern wie hocheffizienter Dämmung, dreifacher Fensterverglasung und Wärmerückgewinnung besteht das Kölner Holzhaus zudem aus vollökologischen Baustoffen. Dadurch verringert es den Primarenergiebedarf um 85 % im Vergleich zu herkömmlichen Einfamilienhäusern (Neubauten).
www.koelner-holzhaus.de
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Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Guido Krämer, Ecofys Germany GmbH
Tel. 0221 510 907 58, g.kraemer@ecofys.de
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